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Ratgeber · Software-Entwicklung

Softwareentwickelnlassen:Kostenverstehen.

Wer Software entwickeln lassen will, bekommt auf die Frage nach den Kosten selten eine klare Antwort. Das liegt nicht an Geheimniskrämerei, sondern daran, dass der Preis aus dem Umfang folgt und der Umfang erst im Gespräch sichtbar wird. Dieser Ratgeber erklärt, woraus die Kosten von Individualsoftware entstehen, welche Projekttypen es gibt, was im Betrieb dazukommt und wie Sie ein Angebot prüfen, bevor Sie unterschreiben.

Stand 14. Oktober 2026 · 13 Minuten Lesezeit

01

IndividualsoftwareoderStandardsoftware?

Bevor über Kosten gesprochen wird, lohnt eine ehrliche Vorfrage: Braucht Ihr Unternehmen überhaupt eigene Software? Für Buchhaltung, Lohnabrechnung, E-Mail oder Terminplanung gibt es ausgereifte Produkte, deren Abläufe in den meisten Betrieben gleich aussehen. Wer einen solchen Standardprozess hat, fährt mit einer Lizenz günstiger und schneller als mit einer Eigenentwicklung. Eine Agentur, die Ihnen in diesem Fall trotzdem eine Individuallösung verkauft, berät Sie nicht gut.

Anders sieht es aus, wenn der Ablauf selbst Ihr Geschäftsmodell ist: die Art, wie Sie Aufträge kalkulieren, Touren planen, Fälle bearbeiten oder Kunden betreuen. Dann zwingt Standardsoftware Sie, Ihre Arbeitsweise an das Produkt anzupassen, und das Team baut Workarounds aus Tabellen, E-Mails und Zetteln drumherum. Jeder dieser Workarounds kostet Zeit, erzeugt Fehler und wächst mit dem Unternehmen mit. Individualsoftware bildet den Ablauf so ab, wie er bei Ihnen funktioniert, und verbindet die Systeme, die bisher nebeneinander laufen.

Entscheidend ist der Blick über mehrere Jahre. Eine Lizenz wirkt günstig, wird aber je Nutzer und Monat fällig, steigt mit dem Team und endet nicht. Dazu kommen Zusatzmodule, Schnittstellenaufpreise und die Arbeitszeit, die in Umwegen steckt. Individualsoftware hat höhere Anfangskosten, danach aber nur Betrieb und Weiterentwicklung, die Sie selbst steuern. Welche Seite der Rechnung gewinnt, hängt von vier Fragen ab.

  • 01Ist der Ablauf bei uns anders als anderswo?Wenn Sie Ihren Prozess in zwei Sätzen erklären können und jeder Mitbewerber ihn genauso hat, reicht meist ein Produkt. Wenn Sie dafür eine Stunde brauchen, ist der Prozess Ihr Vorteil und verdient eigene Software.
  • 02Wie viele Workarounds haben wir gebaut?Zählen Sie die Tabellen, Weiterleitungen und Doppelerfassungen rund um Ihr aktuelles System. Jede davon ist ein Hinweis, dass das Produkt nicht passt, und ein Posten, den eine Eigenentwicklung einspart.
  • 03Was zahlen wir heute je Nutzer und Jahr?Rechnen Sie Lizenzen, Module und Aufpreise für Schnittstellen über fünf Jahre zusammen und legen Sie das Wachstum des Teams dazu. Diese Summe ist der Maßstab, an dem sich eine Individuallösung messen lassen muss.
  • 04Welche Systeme müssen zusammenspielen?Wenn ERP, Shop, Buchhaltung und Außendienst Daten austauschen sollen und das Produkt keine passende Schnittstelle bietet, entstehen Lücken, die Menschen von Hand füllen. Eigene Software schließt sie dauerhaft.

Faustregel: Standardsoftware für Standardprozesse, Individualsoftware für den Prozess, der Ihr Unternehmen ausmacht.

02

ProjekttypenundihrAufwand

Softwareprojekte unterscheiden sich weniger durch die Branche als durch ihren Typ. Ein Werkzeug, das einen einzelnen Ablauf abbildet, hat wenige Bildschirme, eine Nutzergruppe und kaum Anbindungen. Eine Cloud-Plattform mit mehreren Mandanten, Rollen, Abrechnung und Schnittstellen ist ein anderes Vorhaben, auch wenn beide am Ende „Software“ heißen. Die folgende Übersicht ordnet die häufigsten Typen nach Umfang, Dauer bis zur ersten nutzbaren Version und Teamgröße.

Die Dauer bezeichnet die Zeit bis zur ersten Version, die im Alltag genutzt wird, nicht bis zum letzten Wunsch. Fast jedes Projekt wächst danach weiter, weil die Nutzer mit der Software Ideen bekommen, die vorher niemand hatte. Das ist kein Planungsfehler, sondern der normale Verlauf, und ein Grund, Weiterentwicklung von Anfang an als eigenen Posten zu sehen.

Projekttypen im Vergleich: Umfang, Dauer bis zur ersten Version und Team
ProjekttypTypischer UmfangDauer bis zur ersten VersionTeam
Werkzeug für einen Ablauf (z. B. Excel-Ablösung)Wenige Bildschirme, eine Nutzergruppe, keine oder eine SchnittstelleWenige WochenEin bis zwei Personen
Schnittstelle oder Integration zwischen zwei SystemenKeine Oberfläche, Datenabgleich, Fehlerbehandlung, ProtokollWenige WochenEine bis zwei Personen
Kundenportal mit LoginAnmeldung, Dokumente, Status, Formulare, Anbindung an ein BestandssystemZwei bis drei MonateZwei bis drei Personen
Fachanwendung mit Rollen und AuswertungenViele Abläufe, Rollen und Rechte, Berichte, mehrere Schnittstellen, DatenmigrationDrei bis sechs MonateDrei bis vier Personen
Desktop-Software für macOS oder WindowsNative Oberfläche, lokale Daten, Updates, Signierung, ggf. SynchronisationZwei bis vier MonateZwei bis drei Personen
Cloud-Plattform mit MandantenMandantentrennung, Abrechnung, Rollen, Schnittstellen, Monitoring, SkalierungSechs Monate und mehrVier Personen und mehr

Je weiter unten in der Tabelle, desto wichtiger wird es, die erste Version auf den Kern zu begrenzen und den Rest in Ausbaustufen zu planen.

03

DieachtgrößtenAufwandstreiber

Zwei Projekte desselben Typs können sich im Aufwand deutlich unterscheiden. Der Grund liegt fast immer in einem der folgenden acht Punkte. Wer sie vor dem Angebot kennt und ehrlich einschätzt, bekommt eine Kalkulation, die hält. Wer sie verschweigt oder übersieht, bekommt Nachträge.

  • 01Anzahl und Komplexität der AbläufeNicht die Zahl der Bildschirme zählt, sondern die Zahl der Entscheidungen dahinter. Ein Formular mit zehn Feldern ist einfach; ein Formular, dessen Felder sich je nach Kunde, Produkt und Status ändern, ist ein eigener Ablauf mit vielen Fällen, die alle getestet werden müssen.
  • 02Rollen und RechteSobald Sachbearbeitung, Leitung, Außendienst und Kunden unterschiedliche Dinge sehen und tun dürfen, braucht jede Funktion eine Rechteprüfung und jede Ansicht Varianten. Ein feines Rechtekonzept ist wertvoll, aber kein Nebenposten.
  • 03Schnittstellen und DatenqualitätEine Anbindung an ERP, Buchhaltung oder Shop ist schnell beschrieben und langsam gebaut, wenn die Gegenseite schlecht dokumentiert ist, Felder uneinheitlich befüllt sind oder Fehlerfälle nicht geklärt wurden. Prüfen Sie vorab, welche Schnittstellen es wirklich gibt.
  • 04Datenmigration aus AltsystemenDaten aus dem alten System zu übernehmen heißt, Dubletten zu bereinigen, Formate anzugleichen und Sonderfälle zu entscheiden, die über Jahre entstanden sind. Je älter das System, desto größer dieser Posten.
  • 05PlattformenWeb, Desktop und Mobilgerät haben eigene Oberflächen, Tests und Verteilwege. Jede zusätzliche Plattform kostet Aufwand, auch wenn Logik und Daten geteilt werden. Starten Sie mit der Plattform, auf der die meiste Arbeit passiert.
  • 06Sicherheit und DatenschutzPersonenbezogene oder Gesundheitsdaten, Verträge und Zahlungsinformationen verlangen Verschlüsselung, Protokollierung, Löschkonzepte und oft eine Datenschutzfolgenabschätzung. Das gehört in jedes seriöse Projekt und in jede Kalkulation.
  • 07Berichte und AuswertungenEine Liste exportieren ist einfach. Kennzahlen über Zeiträume, Vergleiche, Filter und Diagramme für verschiedene Rollen sind ein eigenes Teilprojekt, das oft unterschätzt wird, weil es „nur eine Auswertung“ heißt.
  • 08BetriebsmodellCloud nach Verbrauch, ein Server im eigenen Haus oder Hochverfügbarkeit mit Ausfallsicherung unterscheiden sich im Aufbau, in der Überwachung und in den laufenden Kosten. Das Betriebsmodell sollte vor der Architektur feststehen, nicht danach.

04

LaufendeKosten:Betrieb,Wartung,Weiterentwicklung

Mit der Abnahme ist die Software fertig, aber nicht zu Ende bezahlt. Vier Posten begleiten sie über ihre gesamte Lebensdauer. Hosting fällt nach Verbrauch an: Rechenleistung, Speicher, Datenbank, Backups und Übertragung, bei Cloud-Diensten monatlich abgerechnet, bei eigenem Server als Hardware, Strom und Betreuung. Für die meisten Fachanwendungen kleiner und mittlerer Unternehmen ist dieser Posten überschaubar und gut planbar.

Wartung bedeutet, die Software lauffähig und sicher zu halten: Updates der Programmiersprache, der Bibliotheken und des Betriebssystems, Sicherheitskorrekturen, Anpassungen an geänderte Schnittstellen der angebundenen Systeme und an neue Browser- oder Gerätegenerationen. Software, die nicht gewartet wird, funktioniert zunächst weiter und wird dann innerhalb weniger Jahre zum Risiko. Support kommt dazu, wenn Nutzer Fragen haben oder Fehler melden; er lässt sich als Kontingent oder nach Aufwand vereinbaren.

Weiterentwicklung ist der Posten, den Unternehmen am häufigsten unterschätzen und am meisten brauchen. Sobald die Software im Alltag läuft, entstehen Wünsche: ein weiterer Ablauf, eine Auswertung, eine Anbindung. Sinnvoll ist, diese Wünsche zu sammeln und in Releases zu bündeln, statt sie einzeln zu beauftragen. So bleibt die Software konsistent und das Budget steuerbar. Als üblicher Richtwert für Wartung und kleinere Weiterentwicklung gilt ein Anteil der ursprünglichen Entwicklungskosten pro Jahr; die genaue Höhe hängt davon ab, wie viele Schnittstellen und Plattformen die Software hat und wie aktiv sie weiterentwickelt wird.

Planen Sie Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung als eigenes Jahresbudget ein, bevor das Projekt startet. Dann ist jeder Wunsch nach dem Start eine Entscheidung, keine Überraschung.

05

Festpreis,Time&MaterialoderagilmitBudget?

Wie ein Softwareprojekt abgerechnet wird, beeinflusst, wer welches Risiko trägt. Es gibt drei verbreitete Modelle, und keines ist in jedem Fall das beste. Wichtig ist, dass Sie wissen, worauf Sie sich einlassen, und dass das Modell zum Stand Ihrer Anforderungen passt.

rxm bevorzugt den Festpreis für einen definierten Umfang: Nach dem Erstgespräch und einer Bestandsaufnahme Ihrer Abläufe beschreiben wir Bildschirme, Funktionen und Schnittstellen der ersten Version und nennen dafür einen Preis, der gilt. Änderungen während des Projekts besprechen wir vorher, nicht auf der Rechnung. Die Weiterentwicklung nach dem Start läuft in Paketen, die jeweils wieder einen klaren Umfang und Preis haben. So haben Sie die Planbarkeit des Festpreises und die Flexibilität, Ihre Software Schritt für Schritt wachsen zu lassen.

  • 01FestpreisFester Umfang, fester Preis, feste Abnahmekriterien. Vorteil: volle Planbarkeit, das Risiko von Fehlschätzungen liegt beim Dienstleister. Nachteil: Der Umfang muss vorher sauber beschrieben sein; Änderungen brauchen einen Nachtrag. Geeignet, wenn die Abläufe bekannt und stabil sind.
  • 02Time & MaterialAbrechnung nach Aufwand, meist monatlich. Vorteil: Sie können jederzeit umsteuern und Prioritäten ändern. Nachteil: Das Kostenrisiko liegt bei Ihnen, und ohne straffe Steuerung wächst der Aufwand. Geeignet für Forschung, Prototypen und Projekte mit vielen Unbekannten.
  • 03Agil mit BudgetrahmenEin festes Budget, innerhalb dessen das Team in Sprints die jeweils wichtigsten Funktionen umsetzt. Vorteil: Kostendeckel und Flexibilität zugleich. Nachteil: Der genaue Funktionsumfang steht erst am Ende fest. Geeignet, wenn das Ziel klar ist, der Weg aber nicht.

06

WaseingutesAngebotenthaltenmuss

Zwei Angebote für dasselbe Projekt können sich deutlich unterscheiden, und der günstigere Preis ist nicht immer der niedrigere. Oft fehlen im billigeren Angebot Posten, die später nachberechnet werden, oder der Umfang ist so vage beschrieben, dass jede Interpretation möglich ist. Ein Angebot, das Sie vergleichen können, enthält mindestens die folgenden sieben Punkte. Fehlt einer, fragen Sie nach, bevor Sie unterschreiben.

  • 01Leistungsumfang mit Abläufen und BildschirmenWelche Abläufe werden abgebildet, welche Bildschirme und Funktionen gibt es, was gehört ausdrücklich nicht dazu? Je konkreter diese Liste, desto weniger Streit später.
  • 02Schnittstellen namentlichWelche Systeme werden angebunden, in welche Richtung fließen Daten, wer liefert Zugänge und Dokumentation, was passiert bei Fehlern auf der Gegenseite?
  • 03DatenmigrationWerden Bestandsdaten übernommen, aus welchen Quellen, wer bereinigt sie, und wie wird die Übernahme geprüft? Ohne diesen Punkt ist der Posten später eine Überraschung.
  • 04AbnahmekriterienWoran erkennen beide Seiten, dass eine Funktion fertig ist? Testfälle, Beispieldaten und ein Abnahmeverfahren gehören ins Angebot, nicht erst ins Protokoll.
  • 05Eigentum am Quellcode und DokumentationDer Quellcode, die Zugänge und eine Dokumentation müssen Ihnen gehören und übergeben werden. Sonst sind Sie dauerhaft an einen Dienstleister gebunden.
  • 06Hosting und BetriebWo läuft die Software, wer betreibt sie, wo liegen die Daten, wie werden Backups gemacht und geprüft? Für Unternehmen in Deutschland ist Hosting in Deutschland oder der EU der Normalfall.
  • 07Wartung und Reaktion bei FehlernWas kostet die laufende Pflege, wie schnell wird auf Fehler reagiert, was ist im Wartungsvertrag enthalten und was nicht? Dieser Punkt entscheidet über die Kosten der nächsten Jahre.

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KostensenkenohneRisiko

Am Preis zu sparen, indem man den günstigsten Anbieter nimmt, geht oft schief. Am Aufwand zu sparen, indem man das Projekt klug zuschneidet, funktioniert fast immer. Die folgenden Hebel senken die Kosten, ohne die Qualität zu gefährden, und die meisten davon liegen bei Ihnen, nicht beim Dienstleister.

  • 01Erste Version auf den Kernablauf begrenzenDie Funktion, die am meisten Zeit spart oder am meisten Fehler verursacht, kommt zuerst. Alles andere wartet, bis die erste Version läuft und echte Rückmeldungen vorliegen. So fließt das Budget in das, was nachweislich gebraucht wird.
  • 02Standardkomponenten und Open Source nutzenAnmeldung, Rechteverwaltung, Berichte, PDF-Erzeugung oder Zahlungsabwicklung müssen nicht neu erfunden werden. Bewährte Bausteine senken Aufwand und Risiko; eigene Entwicklung konzentriert sich auf das, was Sie unterscheidet.
  • 03Daten vor dem Projekt bereinigenDubletten, leere Pflichtfelder und uneinheitliche Schreibweisen im Altsystem kosten in der Migration ein Vielfaches dessen, was die Bereinigung vorher kostet. Das kann Ihr Team selbst erledigen.
  • 04Eine Person mit EntscheidungsbefugnisProjekte werden teuer, wenn Entscheidungen warten. Ein Ansprechpartner, der Fragen innerhalb von Tagen klärt und für sein Team sprechen darf, hält das Projekt im Zeitplan.
  • 05Früh mit echten Nutzern testenEin klickbarer Prototyp vor der Entwicklung und Testversionen alle zwei Wochen decken Missverständnisse auf, solange sie günstig zu beheben sind. Nach der Abnahme kostet dieselbe Korrektur ein Mehrfaches.
  • 06Schnittstellen statt DoppelerfassungJede Information, die ein Mensch von einem System ins andere tippt, ist ein Fehlerrisiko und ein Dauerposten. Eine Schnittstelle kostet einmal und arbeitet dann ohne Aufwand weiter.

08

FörderungfürSoftwareprojekte

Digitalisierungsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen werden in vielen Bundesländern bezuschusst, und Individualsoftware, Schnittstellen und Kundenportale gehören häufig zu den förderfähigen Ausgaben. In Schleswig-Holstein läuft die Förderung über das Landesprogramm Wirtschaft mit Beratungs- und Umsetzungsmodul; der Antrag muss vor Projektbeginn gestellt werden, ein Angebot mit klarem Leistungsumfang ist dafür die Grundlage.

Welche Voraussetzungen gelten, welche Fristen laufen und wie der Antrag abläuft, erklären wir im Ratgeber zur Digitalisierungsförderung in Schleswig-Holstein. Für Unternehmen in anderen Bundesländern prüfen wir im Erstgespräch, welches Landesprogramm in Frage kommt, und liefern das Angebot in der Form, die der Fördergeber verlangt.

09

Sokalkuliertrxm

Unser Weg zum Preis beginnt mit einem kostenlosen Erstgespräch, per Video oder bei Ihnen in Schleswig-Holstein. Wir hören zu, wie Ihre Abläufe heute funktionieren, wo es hakt und welche Systeme beteiligt sind. Danach folgt eine Bestandsaufnahme: Wir sehen uns die Tabellen, Formulare und Programme an, mit denen Ihr Team arbeitet, und notieren die Fälle, die eine Software abbilden muss, auch die unangenehmen Sonderfälle, über die niemand gern spricht.

Aus der Bestandsaufnahme entsteht ein Konzept mit Bildschirmen, Funktionen und Schnittstellen der ersten Version und einer Empfehlung, was warten kann. Dazu erhalten Sie ein Festpreisangebot mit den sieben Punkten aus dem Abschnitt oben. Die Entwicklung läuft in Sprints von zwei Wochen mit Testversionen, die Sie selbst ausprobieren; die Abnahme folgt den vorher vereinbarten Kriterien. Nach dem Start übernehmen wir auf Wunsch Hosting in Deutschland, Wartung und Weiterentwicklung in Paketen.

Was wir entwickeln, von Desktop-Software für macOS und Windows über Cloud-Anwendungen bis zu Schnittstellen, steht auf der Seite zur Software-Entwicklung. Wenn Ihre Software im Browser laufen soll, ohne Installation und auf jedem Gerät, finden Sie die Besonderheiten auf der Seite zur Web-App-Entwicklung.

Team bespricht vor einem Whiteboard einen Ablauf
Abläufe klären, bevor kalkuliert wird · Foto: Austin Distel / Unsplash

FAQ

FragenzudenKostenvonSoftware,kurzbeantwortet.

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns, wir antworten innerhalb eines Werktags.

Was kostet es, Software entwickeln zu lassen?

Das hängt vom Projekttyp, der Zahl und Komplexität der Abläufe, den Schnittstellen, der Datenmigration und dem Betriebsmodell ab. Ein Werkzeug für einen Ablauf ist in wenigen Wochen fertig, eine Fachanwendung mit Rollen und Auswertungen braucht Monate. Nach dem kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie von uns ein Festpreisangebot mit beschriebenem Leistungsumfang.

Warum ist Individualsoftware teurer als eine Lizenz?

Weil Sie die Entwicklung allein bezahlen, während sich die Kosten eines Produkts auf viele Kunden verteilen. Dafür gehört Ihnen die Software, es fallen keine Lizenzgebühren je Nutzer an, und die Abläufe passen zu Ihrem Unternehmen statt umgekehrt. Über mehrere Jahre gerechnet gewinnt oft die Individuallösung, wenn der Prozess Ihr Kerngeschäft ist.

Wie lange dauert ein Softwareprojekt?

Ein einzelnes Werkzeug oder eine Schnittstelle entsteht in wenigen Wochen, ein Kundenportal in zwei bis drei Monaten, eine Fachanwendung mit vielen Rollen in drei bis sechs Monaten. Den Zeitplan legen wir nach dem Konzept gemeinsam fest, mit Testversionen alle zwei Wochen.

Was kostet Software im Betrieb?

Hosting nach Verbrauch, Wartung mit Updates und Sicherheitskorrekturen, Support und Weiterentwicklung in Releases. Als Richtwert für Wartung und kleinere Weiterentwicklung gilt ein Anteil der Entwicklungskosten pro Jahr, abhängig von Schnittstellen und Plattformen. Wir nennen diese Posten im Angebot, nicht erst nach der Abnahme.

Wem gehört der Quellcode?

Ihnen. Quellcode, Zugänge und Dokumentation werden übergeben, damit Sie die Software jederzeit selbst oder mit einem anderen Dienstleister weiterentwickeln können. Dieser Punkt steht bei uns im Angebot und im Vertrag.

Festpreis oder Stundensatz: Was ist besser?

Festpreis, wenn der Umfang bekannt und beschreibbar ist, weil das Risiko dann beim Dienstleister liegt. Abrechnung nach Aufwand oder agil mit Budgetrahmen, wenn viele Unbekannte im Spiel sind. Wir arbeiten bevorzugt mit Festpreis für die erste Version und Paketen für die Weiterentwicklung.

Können wir klein anfangen?

Ja, und das empfehlen wir. Die erste Version bildet den Ablauf ab, der am meisten Zeit spart oder Fehler verursacht. Alles Weitere folgt in Ausbaustufen, sobald echte Rückmeldungen aus dem Alltag vorliegen.

Was passiert, wenn sich Anforderungen während des Projekts ändern?

Dann besprechen wir die Änderung, ihre Auswirkung auf Umfang, Zeit und Preis, und Sie entscheiden, ob sie in die erste Version oder in ein späteres Paket kommt. Änderungen tauchen bei uns als vorher vereinbarter Nachtrag auf, nicht als Position auf der Schlussrechnung.

Kundenstimmen

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